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Drucke & Fotografie

Was gehört in ein Echtheitszertifikat für Drucke?

Eine Checkliste für Druckzertifikate mit Editionsnummern, offenen Editionen, Papier, Druckverfahren, Maßen, Daten, Signaturen sowie einem ausgefüllten Beispiel und Mustertext.

Markmy Checkliste für Druckzertifikate: Identifizierung des Drucks, Editionsangaben, Herstellungsinformationen, Erklärung und Signatur.

Nenne die Editionsnummer und den Geltungsbereich der Begrenzung

„7/25“ bedeutet Druck 7 einer nummerierten Auflage von 25. Gib an, für welches Motiv, welche Größe, welches Papier oder welche Farbversion diese Begrenzung gilt. Beschreibe andere Versionen gesondert.

Gib auch Probe- oder Künstlerexemplare außerhalb der nummerierten Auflage an. „25 nummerierte Drucke plus zwei Künstlerexemplare“ bezeichnet insgesamt 27 autorisierte Drucke dieser Auflage. Gib jedem solchen Exemplar eine eigene Referenz und kennzeichne es entsprechend.

Schreibe bei einer offenen Edition „offene Edition“ und verwende eine individuelle Druckreferenz. Nutze keinen Bruch und keine Angabe wie „1/1“, die eine begrenzte Auflage suggeriert.

Beschreibe, wie dieser Druck hergestellt wurde

Nenne Verfahren und Material, zum Beispiel Linolschnitt auf Papier oder Pigment-Tintenstrahldruck auf Hadernpapier aus Baumwolle. Gib die genaue Papiersorte an, wenn sie bekannt ist. Nenne die Druckerei oder das Labor und dokumentiere eine etwaige manuelle Nachbearbeitung oder Montierung.

Miss bei vorhandenen Rändern Bild und Blatt getrennt. Gib das Entstehungsdatum des Motivs und das Druckdatum separat an. Wenn du nur ein Jahr kennst, nenne das Jahr.

Ordne das Zertifikat dem physischen Druck zu

Beschreibe, wo der Druck signiert und nummeriert ist. Gib an, ob die Signatur von Hand angebracht, als Teil des Motivs gedruckt oder nicht vorhanden ist. Das sind unterschiedliche Sachverhalte.

Verwende auf dem Zertifikat und in deinem Atelierverzeichnis dieselbe Druckreferenz. Das Zertifikatssystem von Hahnemühle verwendet übereinstimmend nummerierte Hologramme auf Druck und Zertifikat. Eine übereinstimmende Kennung hilft dabei, das Dokument dem Objekt zuzuordnen.

Prüfe jeden Druck vor der Übergabe

Vergleiche das Zertifikat mit dem tatsächlichen Druck: Nummer, Größe, Papier, Kennzeichnungen und Foto. Führe ein separates Verzeichnis der hergestellten, zugeteilten, verkauften, fehlerhaften oder ersetzten Drucke. Verwende es gemeinsam mit deinem Atelier, deinen Galerien und deinem Drucklabor.

Nutze in Markmy das öffentliche Feld „Details“ des Zertifikats für Papier, Druckverfahren, Druckdatum, Hinweise zu Probe- oder Künstlerexemplaren und andere Angaben ohne eigenes Feld. Private Käuferdaten gehören dort nicht hinein.

Folge der Markmy Anleitung für Druckzertifikate, um für jeden Druck ein Zertifikat zu erstellen und zu prüfen.

Quellen und weitere Informationen

Markmy Künstlerprofil, Echtheitszertifikat und NFC-Tag

Markmy hält die Angaben zu jedem Druck zusammen.

Erfasse die Edition und die physischen Merkmale eines einzelnen Exemplars. Prüfe dann sein kostenloses digitales Zertifikat vor der Übergabe.

Zertifikat für deinen Druck erstellen